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Dr. med. Thomas Hartmann
Chirotherapie, Osteopathie
Naturheilverfahren, Ästhetische Medizin
Neue Sülze 4 a, 21335 Lüneburg
Tel. 04131 402223
Fax 04131 402224
Mail: mail@dr-hartmann-praxis.de

Die Eigenblutbehandlung | Dr. med. Thomas Hartmann, Lüneburg

Was ist eine Eigenblutbehandlung?

  • Die Eigenbluttherapie gehört zu den klassischen Naturheilverfahren.
  • Sie zählt zu den unspezifischen Reiztherapien.
  • Mit diesem Verfahren versucht der Arzt Einfluss zu nehmen auf die Aktivität des Immunsystems. So soll z.B. ein schwächelndes Abwehrsystem gestärkt und seine Effizienz verbessert werden.
  • Daher wird diese Therapie auch in die Gruppe der sog. Umstimmungsverfahren eingeordnet. Unspezifisch meint in diesem Zusammenhang, dass die Wirkung nicht auf eine bestimmte Krankheit hin ausgerichtet ist.

Die Wirkung der Eigenblutbehandlung

  • Wie bei vielen Verfahren der Erfahrungsheilkunde, fehlt für die Eigenblutbehandlung der wissenschaftliche Nachweis für ihre Wirksamkeit.
  • Das tut aber den guten Erfahrungen, die tausende von Ärzten, Heilpraktikern und Patienten damit gemacht haben, keinen Abbruch.
  • Es werden verschiedene Wirkweisen diskutiert.
  • Allen gemeinsam ist, dass das in den Muskel gespritzte Blut wie ein Fremdkörper wirkt. Dieser Fremdkörper wird vom Immunsystem angegriffen, mit dem Ziel diesen zu eliminieren.
  • Die Abwehrzellen des Körpers sollen dadurch stimuliert werden. Das Ergebnis ist eine verstärkte Immunleistung.

Anwendungssarten der Eigenblutbehandlung

  • Die klassische Anwendung wäre die Verabreichung in Spritzenform.
  • Bei Patienten mit einer Spritzenangst oder bei Kindern, bietet sich auch die Verabreichung in Tropfenform an.

Zubereitungsformen
Im Laufe der letzten 100 Jahre wurden verschiedene Formen der Eigenblutbehandlung entwickelt.

Beispielhaft seien die am häufigsten angewandten Zubereitungsformen beschrieben:

A. Die klassische Form
Hierbei wird das Blut nach der Entnahme ohne weitere Verarbeitung oder Anreicherung in den Muskel gespritzt.

B. Anreicherung mit Ozon
Etabliert hat sich die Anreicherung des Blutes mit Ozon.

C. Bestrahlung mit UV-Licht
Hierbei wird das Blut mit UV-Licht bestrahlt.

Durchführung der Spritzentherapie

  • Bei der Behandlung wird eine kleine Menge Blut aus einer Vene entnommen und im Anschluss in einen Muskel zurückgespritzt. In vielen Fällen wird das Blut zuvor mit einem Medikament vermischt, dass die immunstärkende Wirkung fördern soll.
  • In der Regel wird die Anwendung 10mal wiederholt und das zweimal in der Woche.
  • Zum Beginn wird eine kleine Menge Blut abgenommen (0,2 - 0,5ml).
  • Mit jeder weiteren Spritze wird die entnommene Blutmenge um 0,2 - 0,5ml gesteigert, bis die maximale Entnahmemenge von 1 - 2,5ml pro Spritze erreicht ist.
  • In den danach folgenden Spritzen wird der Blutanteil in gegensinnigen Schritten wieder reduziert.

Gegenanzeigen

  • Die Eigenbluttherapie eignet sich nicht als alleinige Behandlungsform bei schweren akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen.
  • Sie darf nicht angewendet werden bei auszehrenden Erkrankungen wie z.B. bei Krebs, Tuberkulose.
  • Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (z. B. Marcumar)

Nebenwirkungen

  • In der Regel wird die Eigenbluttherapie gut vertragen.
  • Eine anfängliche Verschlimmerung der Symptome kann auftreten und darf in der Regel als Zeichen einer Heilreaktion gewertet werden.

Wann setze ich die Eigenblutbehandlung ein?

Ich setzte in meiner Praxis nur die klassische Form der Eigenblutbehandlung ein. Der Einsatz erfolg z.B. bei:

  • Infektanfälligkeit
  • Rekonvaleszenz (Erholung nach schwerer Erkrankung)
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Allergien, z. B. Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale
  • Durchblutungsstörungen
  • Erschöpfungszuständen
  • Mykosen (Pilzinfektionen)
  • Hauterkrankungen (z. B. Ekzeme, Neurodermitis)
  • Infektionen (akut und chronisch)

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