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Dr. med. Thomas Hartmann
Chirotherapie, Osteopathie
Naturheilverfahren, Ästhetische Medizin
Neue Sülze 4 a, 21335 Lüneburg
Tel. 04131 402223
Fax 04131 402224
Mail: mail@dr-hartmann-praxis.de

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Was sind Schmerzen?

Als Schmerz wird ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis bezeichnet, das mit einer tatsächlichen oder potentiellen Gewebsschädigung verknüpft sein kann. Der Schmerz fungiert wir eine Alarmleuchte und soll den Körper vor schädlichen oder gefährlichen Einflüssen schützen. Bei Schmerzen handelt es sich um eine subjektive Empfindung, die jeder Mensch sehr unterschiedlich wahrnehmen kann. Die psychische Verfassung spielt bei der individuellen Schmerzwahrnehmung eine wichtige Rolle: So können Trauer oder Niedergeschlagenheit die Empfindlichkeit für Schmerzen verstärken, positive Gefühle können sie dagegen verringern. Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerz.


Ursachen für Schmerzen

Als Auslöser von Schmerzen kommen in Betracht:

A. Äußere Faktoren, wie z.B.
  • Kälte
  • Hitze
  • Verletzungen
B. Innere Auslöser, wie z.B.
  • Entzündungen
  • Störungen des Nervensystems

C. Schmerz als eigenständige Erkrankung
Schmerzen müssen nicht notwendigerweise eine körperliche Ursache haben. Chronischer Schmerz beispielsweise ist eine eigenständige Krankheit und hat seine Alarmfunktion verloren.

D. Schmerz aufgrund seelischer Ursachen
Auch seelische Belastungen können zu körperlichen Schmerzen führen, die dann meist als psychosomatische Schmerzen bezeichnet werden.


Schmerzskala

Schmerz lässt sich nicht objektiv messen. Es bleibt damit eine subjektive Wahrnehmung, deren Stärke von vielen Modalitäten mitbestimmt wird. Schmerztherapeuten greifen daher auf verschiedene Schmerzskalen zurück, über die der Schmerztherapeut die Schmerzstärke erfassen und dokumentieren kann.

Sehr verbreitet ist Visuelle-Analog-Skala (VAS). Dabei handelt es sich um einen zehn Zentimeter langen Schieber, der Ähnlichkeit mit einem normalen Lineal hat. Diese Skala geht von "kein Schmerz" bis "Stärkster Schmerz" und auf den Punkten dazwischen kann der Patient einstellen, wie stark er seine Schmerzen empfindet. Danach liest der Schmerztherapeut den genauen Wert der aktuellen Schmerzstärke auf der Rückseite der Schmerzskala ab.


Akuter Schmerz

Akute Schmerzen sind in der Regel auf Schädigungen des Körpergewebes zurückzuführen, deren Ursachen sehr unterschiedlich sein können. Bei äußeren Schädigungen reichen sie von Verletzungen über Verbrennungen bis hin zu Verätzungen. Ein akuter Schmerz ist auch typisch bei Entzündungen innerer Organe, plötzliche Sauerstoffunterversorgungen wie beim Herzinfarkt, Schäden am Bewegungsapparat, z.B. ein Bandscheibenvorfall, oder Karies gehen mit akuten Schmerzen einher.

Ein akuter Schmerz kann darüber hinaus bei körperlichen oder seelischen Anstrengungen des Alltags, wie langes Stehen, einseitige Bewegungen oder Stress auftreten und in Gestalt von z.B. Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen oder Kopfschmerzen in Erscheinung treten.


Chronischer Schmerz

Chronische Schmerzen, die länger als sechs Monate anhalten und zum eigenständigen Krankheitsbild geworden sind, betreffen zumeist den Bewegungsapparat. Laut der Studie "Pain in Europe Survey", verteilen sich chronische Schmerzen bei den Befragten wie folgt:

  • bei 24%: chronische Schmerzen im Bereich des Rückens
  • bei 16%: chronische Schmerzen am Knie
  • bei 14%: chronische Schmerzen der Beine
  • bei 10%: chronischer Schmerz der Gelenke
  • bei 9%: chronischer Schmerz der Schultern
  • bei 15%: chronischer Schmerz im Bereich des Kopfes

Eine telefonische Befragung von mehr als 46.000 Menschen aus 16 europäischen Staaten zwischen Oktober 2002 und Juni 2003 zeigte auf, welche Ursachen für chronische Schmerzen am häufigsten infrage kommen:

  • bei 34%: chronische Schmerzen durch Gelenkerkrankungen wie Arthritis und Arthrose
  • bei 15%: chronischer Schmerz durch Bandscheibenvorfall
  • bei 12%: chronische Schmerzen durch Unfälle und Verletzungen
  • bei 8%: chronischer Schmerz bei Rheumatoider Arthritis
  • bei 7%: chronischer Schmerz durch Migräne

Schmerztherapie

Ärztliche Schmerztherapeuten absolvieren eine mehrjährige Ausbildung. Soweit diese dann von der zuständigen Ärztekammer zertifiziert wurden, sind die Ärzte berechtigt die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" zu führen.

So individuell der Schmerz sein kann, so individuell muss sich die Schmerztherapie an das Krankheitsbild anpassen.

Meist setzt der Schmerztherapeut eine multimodulare Therapie ein. Dh., dass verschiedene Verfahren miteinander kombiniert werden.

Die Erläuterungen können in diesem Zusammenhang nur beispielhaft und oberflächlich dargestellt werden. Folgende Maßnahmen können zur Anwendung kommen:

  • Medikamente
  • Physikalische Therapie
  • Bewegungstherapie
  • Psychologisch-verhaltensmedizinische Therapie
  • Akupunktur
  • Invasive Verfahren
  • Komplementäre Verfahren

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