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Dr. med. Thomas Hartmann
Chirotherapie, Osteopathie
Naturheilverfahren, Ästhetische Medizin
Neue Sülze 4 a, 21335 Lüneburg
Tel. 04131 402223
Fax 04131 402224
Mail: mail@dr-hartmann-praxis.de

Neuraltherapie, das Störfeldgeschehen | Dr. med. Thomas Hartmann, Lüneburg

Was ist der Paraympathikus?

Es handelt sich dabei u.a. um kleine Nervenfasern, die in Nervenkabeln gebündelt, zu vielen Organen und Zellen gelangen. Im Gegensatz zum Sympathikus verbindet der Parasympathicus nicht Alles mit Allem. Damit ist er nicht ubiquitär (= allgegenwärtig) vorhanden.

Der wichtigste und dickste Vertreter des Parasympathicus ist der Vagusnerv. Von den 12 Hirnnerven, die direkt aus dem Gehirn kommend in die Peripherie des Körpers ziehen, ist der Vagusnerv der 10. Hirnnerv. Damit der Parasympathikus die Nerveninformationen fortleiten kann, bedarf es eines Hormons. Dieses Hormon heisst Acetylcholin.

Die Wirkung des Acetylcholins
Jeder kennt die Wirkungen des Acetylcholins am eigenen Körper.
Zum Beispiel: Sie sitzen im Wohnzimmer, sind entspannt und lesen eine Zeitung. Sie hören Kochgeräusche aus der Küche, was Sie akustisch auf die baldige Mahlzeit einstimmt. Zusätzlich steigt auf einmal ein wohlriechender Duft, der in Vorbereitung befindlichen Mahlzeit, in Ihre Nase. Sie spüren eine zunehmende Speichelbildung und Ihr Magen knurrt Ihnen sein Hunger vor.

Mit Wohlgenuss geniessen Sie Ihr köstliches Mahl. Kaum beendet, verspüren Sie eine angenehme Schwere, die Sie auffordert, die Beine hoch zu legen. Und keine fünf Minuten später, sind Sie dem Nickerchen zum Opfer gefallen. Das sind die Wirkungen des Parasympathicus und seines Hormons Acetylcholin!

Warum ist das so?
Bezogen auf dieses Beispiel hat Acetylcholin im wesentlichen eine gegensinnige Wirkung zum Adrenalin. Die Funktion und die Durchblutung der Verdauungsorgane wird hochgefahren. Der Körper bereitet sich auf die Aufnahme von Nahrungsmittel vor. Die Herztätigkeit und damit der Blutdruck sind gedrosselt. Nach der Nahrungsaufnahme wird viel Blut in den Blutgefässen der Verdauungsorgane benötigt. Dieses Blut "fehlt" dann aber im Gehirn. Wir werden müde!

Was bewirkt Acetylcholin im Körper?
Die Wirkungen des Acetylcholins sind komplex und z.T. organabhängig. Beispielhaft seien nur folgende Wirkungen genannt:

  • Durchblutungsförderung der Verdauungsorgane
  • Drosselung der Herzfunktion
  • Engstellung der Bronchien
  • Zusammenziehung der Harnblasenmuskulatur
  • Weitstellung der Blutgefässe im männlichen Genital als Voraussetzung für die Erektion
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