Was ist der Genius?

Hautregeneration und Faltenbehandlung mit Microneedling und Radiofrequenz

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Kurzinfo Genius Nadel-Gerät: Mit Microneedling und Radiofrequenz zur Hautregeneration

Der Genius ist ein Therapiegerät, mit dem die tiefere Hautschicht (Lederhaut) zur Regeneration angeregt werden kann. Auf diese Weise kann nicht nur eine Verjüngung der Gesichtshaut, sondern auch an anderen Hautabschnitten des Körpers herbeigeführt werden.
So lassen sich beeindruckende Resultate bei der Hautverjüngung erzielen. Dieses wird erreicht durch ein
  • Kollagenneubildung
  • Neubildung elastischer Fasern
  • Volumenzunahme der Haut

Verantwortlich für diese Wirkung sind zwei physikalische Effekte:

  • das Mikroneedling
  • der Eintrag von Wärme durch Radiofrequenz
Anwendung u.a. bei: Dehnungsstreifen, Schwangerschaftsstreifen, Narben, Hautfalten, schlaffe Haut, Verjüngungseffekt der Haut, Reduktion der Schweissbildung in den Achseln
Vorgespräch: 30 Min.
Behandlungsdauer: 40-60 Min.
Betäubung: lokale Betäubung ist sinnvoll
Nachkontrolle: bedarfsweise nach 4-6 Tagen
Schonung: keine oder sehr kurze Ausfallzeit von ≤ 2 Tagen
Kosten pro Behandlung: ab 500€*
Wirkungsdauer: je nach Hautveränderung mehrere Monate bis zu Jahren
Behandlungshäufigkeit: Je nach Region 2-4 Wiederholungsbehandlungen im Abstand von 4 Wochen
*Die Abrechnung erfolgt gemäß den Vorgaben der GOÄ (GebührenOrdnung für Ärzte).

Handgriff und Nadeln

Auf dem Handgriff wird ein Nadelkopf fixiert.

Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Nadelköpfe aufgesetzt, die sich in der Anzahl der Nadeln unterscheiden. Die Nadeln selbst sind mit Gold beschichtet. Der Nadelschaft ist isoliert. Nur die Nadelspitze ist blank. Dadurch wird gewährleistet, dass die Wärme nur an der Nadelspitze abgegeben wird. Nadelkopf mit 49 Nadeln für die grossflächige Anwendung.

Nadelkopf mit 8 Nadeln für die Behandlung z.B. der Lidregion

Nadelkopf mit 16 Nadeln für die Behandlung kleinerer Regionen, wie z.B. Narben.

Das Funktionsprinzip des Genius

Elektronisch gesteuert werden die Nadeln blitzschnell, im Bruchteil einer Sekunde, in die Haut eingebracht und geben die Wärme in der Lederhaut (Dermis) ab. Über die Nadelspitze verteilt sich die Wärme auf das umliegende Gewebe und lässt das Eiweiß der Lederhaut gerinnen (koagulieren).

Eine Behandlungsregion wird im Regelfall auf diese Weise direkt dreimal hintereinander behandelt. Beim ersten Durchgang dringen die Nadeln am tiefsten in die Lederhaut ein. Beim zweiten und dritten Durchlauf verringert sich jeweils die Eindringtiefe. Das folgende Video zeigt die Abfolge anschaulich.

Zwei Effekte erklären die herausragende Wirkung dieser Technik:

  • das Mikroneedling
  • der Eintrag von Wärme mittels Radiofrequenz

Was bewirkt die Genius Nadelbehandlung in der Haut?

Wirkung des Mikroneedlings

Das Eindringen der Nadeln in die Haut erzeugt kleinste Hautverletzungen. Der Körper kommt nicht umhin diese Verletzungen zum Ausheilen zu bringen. Dabei wird neues Kollagen gebildet, was zur Straffung der Haut beiträgt.

Wirkung der Wärme durch Radiofrequenz

Die Wärme bewirkt vor Ort eine Gerinnung (Koagulation) des Eiweisses der Lederhaut. Der Körper reagiert darauf mit

  • Bildung von neuem elastischen Bindegewebe
  • Kollagenneubildung
  • verbesserte Flüssigkeitsspeicherung

Im Endergebnis kommt es durch den Einsatz des Genius zur

  • Straffung der Haut
  • Verbesserung der Hautelastizität
  • Volumenzunahme der Haut.

Bei welchen Hautveränderungen kann der Genius helfen?

Der Genius kann zur Hautverjüngung am gesamten Körper angewandt werden. Z.B. bei

  • Dehnungsstreifen, wie z.B. nach einer Schwangerschaft
  • feine Linien und Fältchen
  • Optimierung von Hautton- und struktur
  • Narben und Aknenarben
  • schlaffe Haut
  • Lichtalterung
  • Hautverjüngung
  • Verstärkte Schweissbildung in den Achseln

Die folgenden Bilder zeigen was durch den Genius erreicht werden kann.

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Bei welchen Hautveränderungen

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die folgende Grafik erklärt anschaulich den Ablauf, wenn der Genius alleine zum Einsatz kommt:

Die folgende Grafik erklärt anschaulich den Ablauf, wenn der Genius in Kombination mit dem LaseMD zum Einsatz kommt:

Behandlungsbeispiel mit Video

 

 

 

Nach Abschluss der Behandlung wird die behandelte Haut entweder mit einer pflegenden Gesichtsmaske abgedeckt oder die Pflegecreme auf die Haut aufgetragen.

Es folgt eine Ruhezeit von 10-20 Minuten.

Wie häufig muss behandelt werden?

Die Therapiehäufigkeit hängt von den individuellen Vorbedingungen ab. Meistens sind 4-6 Behandlungssitzungen notwendig, um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen. Der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungsitzungen beträgt 4 Wochen.

 

Das Risiko der Hyperpigmentierungen

Ein grundsätzliches Risiko bei Verfahren, die zur Hautverjüngung eingesetzt werden ist, dass es in der Folge zu einer verstärkten Pigmentierung (Hyperpigmentierung) der Haut kommen kann.

Diese Nebenwirkung hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab:

  • Hauttyp: Je dunkler der Hauttyp, desto grösser ist das Risiko
  • Tiefe der Anwendung: Wenn die unterste Schicht der Oberhaut verletzt wird, dort, wo die melanbildenden Melanozyten angesiedelt sind, kann die Verletzung reaktiv eine verstärkte Melanbildung in Gang setzen.

Da die Nadeln des Genius unterhalb der Melanozytenschicht zum Liegen kommen, bleiben diese Zellen von dem Wärmeeintrag verschont. Somit wird das Risiko der reaktiven Hyperpigmentierung (PIH = PostInflammatorische Hyperpigmentierung) für alle Hauttypen stark reduziert.

Vorteile des Genius Nadelanwendung gegenüber Laser

Beim Genius bleibt die Hornschicht intakt

  • Die oberste Hautschicht wird durch die Wärme nicht geschädigt; schnelle Abheilung ist die Konsequenz
  • Es entstehen zwar offene Kanäle wie beim CO2-Laser, aber die Stichkanäle werden durch die Wärme nicht geschädigt und verschliessen sich daher wieder schnell.
  • Die Wärme wird nur an der Nadelspitze abgegeben.
  • Schnelle Wundheilung; meist nur kurze Ausfallzeit.
  • Wirkung: Straffung der Haut. Volumenauffüllung und Elastizitätszunahme der Haut
  • Es besteht nur ein sehr geringes Risiko für die nachfolgende Hyperpimentierung der Haut.

Das folgende Bild zeigt eine Hautprobe nach einer Behandlung mit dem Genius:

Beim Co2- und beim Erbium-Yag-Laser wird die Hornschicht zerstört

  • Komplette Zerstörung sowie Abtragung der Oberhaut (Epidermis) und Lederhaut (Dermis) mit Gerinnung des umliegenden Gewebes
  • Der Laser trägt Hautschichten ab. Die betroffene Epidermis und Lederhaut wird vollständig zerstört ohne das das des herumliegenden Gewebe gerinnt.
  • Lange Ausfallzeit und lange Abheilungszeit ≥ 14 Tage.
  • Erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer nachfolgenden verstärkten Pigmentierung, vor allem bei dunklen Hauttypen

Das folgende Foto zeigt das Gewebe nach der Behandlung mit einem Co2-Laser:

 

     

    Das folgende Foto zeigt das Gewebe nach der Behandlung mit einem Erbium-Yag-Laser:

     

       

       

        Gibt es eine Ausfallzeit nach der Behandlung?

        Die Oberhaut bleibt, bis auf das Durchdringen der Nadeln bis zur Lederhaut, von den Radiowellen unberührt.

        Diese präzise und räumlich begrenzte Wärmeabgabe in der Lederhaut begründet diese schnellere Heilung mit minimaler Ausfallzeit von 1-2 Tagen.

        Ist die Behandlung schmerzhaft?

        Das hängt von der Intensität des Verfahrens und der individuellen Schmerztoleranz ab. Zum einen kann das Eindringen der Nadeln leicht schmerzhaft sein. Zum anderen kann die abgegebene Wärme einen Schmerzreiz hervorbringen.

        Zum Erreichen der weitgehenden Schmerzarmut biete ich zwei Hilfestellungen an:

        Lokale Betäubungscreme

        • Das Auftragen einer Betäubungscreme für ca. 20 Minuten bewirkt eine starke Reduktion, bis hin zu einer Unterbrechung der Schmerzempfindlichkeit. Das Auftragen einer Betäubungscreme beim Genius ist zu empfehlen!

        Lokale Kühlung

        • Es besteht die Möglichkeit über ein spezielles Kühlgerät während der Behandlung die Behandlungsregion zu kühlen, was eine weitere Reduktion der Schmerzempfindlichkeit bewirkt.
        Mit welchen Nebenwirkungen ist nach einer Genius-Behandlung zu rechnen?
        • Rötung und leichte Schwellung der Haut.
        • Leichte Schmerzen und Spannngsgefühle in der Behandlungsregion für Stunden nach der Behandlung
        • Selten punktförmige Blutungen oder Blutergüsse, die mehrere Tage anhalten können.
        • Selten Juckreiz und Brennen der Haut, was meist abklingt nach Stunden. Verschlimmerung durch Hitze oder aber Schwitzen ist möglich. Beim Anhalten dieser Nebenwirkung kann eine lokale antibiotische Therapie und/oder Cortisonsalbe hilfreich sein.
        • Selten Infektion der behandelten Hautregion
        • Kleinste punktförmige Blutungen mit nachfolgender Krustenbildung, die aber nach einigen Tagen wieder verschwindet.
        • Bei bekannten immer wieder auftretenden Lippenherpes Reaktivierung einer Infektion. Hyperpigmentierungen
        • Das Risiko für ein nachfolgende verstärkte Pigmentierung ist sehr gering. Die Erklärungen dazu, sind hier (Link zum „Das Funktinsprinzip“) nachzulesen.
        Wann darf der Genius nicht angewandt werden?
        • Sonnenbad, was die Tage zuvor genommen wurde.
        • Erkrankungen, die mit Wundheilungsstörungen einhergehen, wie z.B. bei Diabetes mellitus, Bindegewebserkrankungen
        • Einnahme von photosensibilierenden Medikamenten wie z.B. Doxycyclin, Ginkgo, Johanniskraut, Psychopharmaka
        • Immunschwäche z.B. infolge einer Strahlen- oder Chemotherapie
        • Psychoneurotische Erkrankungen
        • Vorgeschichte mit Alkohol- und Drogenmissbrauch
        • Schwangerschaft und Stillzeit
        • Patienten:Innen mit Implantaten wie z.B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren, oberflächliche Metallimplantate
        • Allergien gegen Metalle wie z.B. Gold, Antibiotika
        • Personen mit unrealistischen Erwartungen im Hinblick auf das zu erwartende Behandlungsergebnis.
        • Patienten:Innen, die die Richtlinien zur Nachbehandlung nicht befolgen wollen bzw. können
        • Aktive Krebserkrankung oder eine Krebserkrankung der Haut in der zu behandelnden Region, Vorstufen einer Hautkrebserkrankung.
        • Patienten:Innen mit Hauterkrankungen wie z.B. Neigung zur Kelloidbildung, Psoriasis, Ekzeme, offene Wunden, aktive Herpes-simplex-Infektion
        Was ist der Genius?
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