Was ist LaseMD?

Hautverjüngung Haarausfall- und Faltenbehandlung der Haut mit dem Laser

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Kurzinfo: Hautverjüngung durch Laserbehandlung (LaseMD)

Beim LaseMD handelt es sich um eine Laservorrichtung, mit der sich auf kontrollierte Weise präzise Mikrokanäle in der obersten Hautschicht erzeugen lassen, in die hochentwickelte Wirkstoffe oder Eigenblut eingebracht werden können, die die Regeneration und Selbstheilung der Haut von Innen heraus beschleunigen.

Anwendung u.a. bei: Dehnungsstreifen, Schwangerschaftsstreifen, Narben, Pigmentflecken (Melasma), Altersflecken, Haarausfall, Lichtschäden, oberflächliche feine Hautfältchen, Verjüngungseffekt der Haut
Vorgespräch: 30 Min.
Behandlungsdauer: 20-40 Min.
Betäubung: bedarfsweise lokale Betäubung
Nachkontrolle: bedarfsweise
Schonung: keine Ausfallzeit
Kosten pro Behandlung: ab 220€*
Wirkungsdauer: je nach Hautveränderung mehrere Monate bis zu Jahren
Behandlungshäufigkeit: Je nach Region 2-4 Wiederholungsbehandlungen im Abstand von 2 Wochen
*Die Abrechnung erfolgt gemäß den Vorgaben der GOÄ (GebührenOrdnung für Ärzte).
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Was ist der LaseMD 1

Für wen empfiehlt sich der LaseMD?

  • Patienten:Innen, die sich eine Laserbehandlung ohne Ausfallzeit wünschen.
  • Patienten:Innen, die sich eine Behandlung gegen Hyperpigmentierung und zur Hautaufhellung wünschen.
  • Patienten:Innen auf der Suche nach einem langfristigen Hautpflegeprogramm, welches Hautschäden verhindern kann.
  • Patienten:Innen, die sich ein frisches Hautbild und eine jugendliche Hautstruktur wünschen.

Die Vorteile des LaseMD

  • Nicht zwingende Betäubung der Haut
  • Keine Ausfallzeit
  • Kurze Behandlungszeiten
  • Schnell sichtbare Erfolge

Wobei kann der LaseMD helfen?

  • Faltenreduktion
  • schlaffe Haut
  • Hautaufhellung
  • Epidermale Melasmen
  • Depigmentierung
  • Hautstraffung
  • Narbenreduktion
  • Haarausfall
  • Hautverjüngung
    • Gesicht
    • Hals
    • Dekolleté
  • Pigmentflecken
  • Anti-Aging
  • Narbenreduktion

Wie wirkt der LaseMD?

Die Wellenlänge des LASEMD hat einige Vorteile, die ihn von anderen Laser-Systemen unterscheidet. Der LaseMD bewirkt im Gewebe durch Erhitzung eine Gerinnung der zu behandelnden Gewebsschichten.
Dabei dringt der Laserstrahl lediglich in die oberste Hautschicht (Epidermis) sowie die darauf folgende Lederhaut (Dermis) ein. Zum besseren Verständnis wird mit dem folgenden Bild der Aufbau der Haut näher illustriert:

Weitere Infos zum Aufbau der Haut können Sie hier nachlesen. Bei Interesse finden Sie weitere Informationen zur Hautalterung hier. Über diese Mikrokanäle können zusätzlich spezielle Wirkstoffe oder Eigenblut eingebracht werden, wodurch der Verjüngungseffekt der Haut gesteigert werden kann.

Die Wirkungen des Lasers auf die Haut im Einzelnen

Die Wirkung besteht nicht in einem Abtragen der Haut, sondern in einer Gerinnung des Gewebes durch Erhitzen.

Schritt 1: Mikrokanäle werden in die Haut gelasert

Bild 1: Die äussere Hornschicht bleibt unverletzt und damit vollständig intakt. Es entstehen keine offenen Wunden. In die Hornschicht werden lediglich mikroskopisch kleine Kanäle gelasert. Nur die tieferen Epidermisschichten und die oberen Schichten der Lederhaut werden durch den Laserstrahl erhitzt.

Das schematische Bild zeigt das Eindringen der Laserstrahlen:

Das folgende elektronenmikroskopische Foto zeigt diese Kanäle in der Hornschicht im Detail:

Schritt 2: Obere Hautschichten bleiben erhalten

Bild 2: Auch das Gerüst der oberen Hornschicht bleibt vollständig intakt, während die Kanäle entstehen. Damit wird die einzigartige Voraussetzung für das Eindringen von Wirkstoffen geschaffen. Diese gelangen über die Kanäle in die Haut und verteilen sich dort.

Schritt 3: Wirkstoffe wie Eigenblut können unter die Haut gelangen

Bild 3: Über die Kanäle kann Eigenblut, eingeschleust werden. Darüber hinaus stehen verschiedene Wirkstoffkompositionen zur Verfügung, die je nach Therapieziel, auf die vorbehandelte Haut aufgetragen werden. Die konservierungsfreien Inhaltsstoffe gelangen in Form von Nanopartikeln durch die Mikrokanäle in die Haut. Damit kann eine Steigerung des Therapieeffektes erreicht werden. Auch bietet sich stattdesen Eigenblut zu verwenden.

Schritt 4+5: Die Mikrokanäle in der Haut schließen sich wieder
Bild 4+5: Die Mikrokanäle schliessen sich innerhalb der folgenden 24 Stunden wieder. Die Epithelneubildung läuft über mehrere Tage ab

Schritt 6: Die Haut erhält ein aufgefrischtes und jüngeres Aussehen

Bild 6: Die eingebrachten Wirkstoffe verbleiben in der Haut, entfalten ihre Wirkung und tragen so zur Verjüngung der Haut bei. Nach Abheilung erhält die Haut ein aufgefrischtes und jüngeres Aussehen.

Wirkungsverstärkende Massnahmen

Es ist hinlänglich bekannt, dass auf die Haut aufgetragene Wirkstoffe nur schwer oder überhaupt nicht die Hautbarriere überwinden können. Die alleinige Behandlung mit dem LaseMD hat schon eine hautverjüngende Wirkung. Diese kann gesteigert werden durch das zusätzliche Einbringen von Wirksubstanzen wie Eigenblut oder sog. Kosmezeutika, die durch die zuvor geschaffenen Mikrokanäle die Hautbarriere passieren und so in die tieferen Hautschichten gelangen können. Folgende Wirkstoffe stehen z. Zt. dafür zur Verfügung:

A. Eigenblut (PRP)
Das Plättchen Reiches Plasma (PRP) wird durch Zentrifugieren gewonnen und führt zu einer Konzentrierung der Thrombozyten (Plättchen).

Wirkung

  • Anregung von Reparationsprozessen
  • Kollagenneubildung und Hautstraffung

Weiter Infos sind hier nachzulesen Mehr lesen

B. Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C ist ein natürliches Antioxidans, was Alterungsprozessen entgegenwirkt. Für ein gesundes Kollagen ist es unumgänglich.

Wirkung

  • Fördert die Bildung neuer Kollagestrukturen
  • Hautverjüngung bei lichtgeschädigter und gealterter Haut
C. Vitamin A (Retinol)

Retinsäure wirkt natürlich bei der Verbesserung gealterter Haut.

Wirkung

  • Retinsäure beschleunigt das Zellwachtum und die Zellteilung der Hautzellen.
  • Es drosselt den Abbau von Kollagen und hilft die Bildung von Falten zu reduzieren.
D. Tranexamsäure

Tranexamsäure wird eigentlich zur Beeinflussung des Gerinnungssystem eingesetzt. Es hat sich aber herausgestellt, dass es auch eine hautaufhellende Wirkung hat.

Wirkung

  • Aufhellen der Haut, z.B. bei Pigmentflecken durch Sonnenbestrahlung und Melasma.
E. Resveratrol

Resveratrol ist ein starkes Antioxidans, das die Hautalterung bremst.
In einer verwendeten Ampulle findet sich die Menge an Resveratrol, wie sie in 500 Flaschen Wein vorkommt.

Wirkung

Es attackiert freie Radikale in der Haut, mildert den Kollagenabbau und kann so effektiv Falten reduzieren.

Wie läuft eine Hautbehandlung ab?

Die folgende Grafik erklärt den Behandlungsablauf anschaulich, wenn diese alleine mit dem LaseMD durchgeführt wird:

Die folgende Grafik erklärt den Behandlungsablauf anschaulich, wenn diese in Kombination dem LaseMD und dem Genius durchgeführt wird:

Behandlungsbeispiel mit Video
Wie häufig muss die Haut behandelt werden?
  • Die Behandlungshäufigkeit hängt von den vorliegenden Hautveränderungen sowie dem zu erreichenden Ziel ab.
  • 2-6 Behandlungen können im Einzelfall notwendig werden.
  • Der Behandlungsabstand zwischen zwei Behandlungen beträgt in der Regel 14 Tage.
Unterschied zwischen LaseMD und anderen Verfahren

Es gibt verschiedene Laser- und andere Systeme, die zur Hautverjüngung eingesetzt werden. Die folgenden Bilder mit Gewebeproben, zeigen die unterschiedlichen Auswirkungen auf die Haut nach erfolgter Behandlung. Die Fotos verdeutlichen, welche Auswirkungen die jeweiligen Verfahren auf die Haut haben.

Haut nach Behandlung mit dem LaseMD:

  • Hornschicht bleibt intakt. Es werden lediglich Mikrokanäle eröffnet.
  • Durch Erhitzen kommt es zur Gerinnung von Gewebeanteilen in der obersten Hautschicht und der Lederhaut.
  • Schnelle Wundheilung; keine oder nur geringe Ausfallzeit.

Wirkung: Einsatz bei Pigmentveränderungen, Lichtschäden und andere oberflächliche Veränderungen, Reduktion der Schweißdrüsen

Haut nach Behandlung mit dem Genius:

  • Hornschicht bleibt intakt.
  • Kein thermischer Schaden an der obersten Hautschicht; dadurch schnelle Abheilung.
  • Es entstehen offene Kanäle wie beim CO2-Laser, aber ohne thermische Gerinnung entlang der Kanäle. Dadurch wieder schneller Verschluss der Kanäle.
  • Komplette thermische Schädigung um die Nadelspitze herum in der Tiefe der Lederhaut.
  • Schnelle Wundheilung; keine oder nur geringe Ausfallzeit.

Wirkung; Straffung, Volumenverbesserung, Faltenreduktion

Haut nach Behandlung mit dem Erbium-Yag-Laser:

  • Der Laser wirkt Hautschicht abtragend. Dabei kommt es zur vollständigen Zerstörung der Hornschicht der Oberhaut und der Lederhaut ohne Gerinnung des herumliegenden Gewebes.
  • Lange Ausfallzeit und lange Abheilungszeit ≥ 14 Tage.

Wirkung: Bei Pigmentstörungen, Lichtschäden und tiefere Hautfalten

Haut nach Behandlung mit dem CO2-Laser:

  • Vollständige Zerstörung und Abtragung der Epidermis und Dermis mit Gerinnung des umliegenden Gewebes
  • Lange Ausfallzeit und lange Abheilungszeit ≥ 14 Tage

Wirkung: Bei Pigmentstörungen, Lichtschäden und tiefere Hautfalten

Gibt es eine Ausfallzeit nach der Behandlung?

Die Ausfallzeit ist die Zeit bis zu Ausheilung der Haut nach einer Laserbehandlung, in der die Teilnahme am sozialen Leben nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. In diesem Zusammenhang spricht der Mediziner von (engl.) downtime.

Der LaseMD wirkt nicht Hautschicht abtragend (ablativ). Die oberste Hornschicht bleibt intakt. Es kommt lediglich zur Eröffnung mikroskopisch kleiner Öffnungen, so dass es in der Regel zu keiner Ausfallzeit kommt.

Anfänglich kann die Haut gerötet wirken, wie nach einem Sonnenbad.

Es können kleine Verkrustungen auftreten, die aber nach wenigen Tagen wieder verschwinden.

Die CO2- und Erbium-YAG-Laser sowie andere Lasersysteme eröffnen dagegen die oberste Hautschicht (Epidermis) und tragen diese ab. Infolge entstehen grössere Hautverletzungen, die eine Ausheilungs- und damit Ausfallzeit von mindestens 14 Tagen zur Folge haben.

Mit welchen Nebenwirkungen ist nach einer LaseMD-Behandlung zu rechnen?
  • Nach der Behandlung kann es zu Rötungen und leichten Schwellungen der Haut kommen.
  • Leichte Schmerzen in der Behandlungsregion können für Stunden nach der Behandlung auftreten.
  • Sehr selten punktförmige Blutungen oder Blutergüsse, die mehrere Tage anhalten können.
  • Gelegentlich Juckreiz und Brennen der Haut, was meist Stunden bis einem Tag nach der Behandlung wieder abklingt. Jedoch kann es zu einer Verschlimmerung durch Hitze oder aber Schwitzen kommen. Beim Anhalten dieser Beschwerden kann eine lokale antibiotische Therapie oder die Anwendung einer lokal wirksamen Cortisonsalbe hilfreich sein.
  • Sehr selten Infektion der behandelten Hautregion
  • Kleine punktförmige Blutungen mit nachfolgender Krustenbildung, die aber nach einigen Tagen wieder verschwindet.
  • Bei bekannten immer wieder auftretenden Lippenherpes Reaktivierung eines Herpesschubs.
Wann darf der LaseMD nicht angewandt werden?
  • Patienten:Innen, die kürzlich ein Sonnenbad genommen haben.
  • Wundheilungsstörungen. z.B. bei Diabetes mellitus, Bindegewebserkrankungen oder durch Strahlen- oder Chemotherapie hervorgerufen.
  • Anfallsleiden (z.B. Epilepsie) durch helles Licht
  • Psychoneurotische Erkrankungen
  • Vorgeschichte mit Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Patienten:Innen mit unrealistischen Erwartungen in Bezug auf das zu erwartende Ergebnis der Behandlung
  • Patienten:Innen, die nicht in der Lage sind die Richtlinien zur Nachbehandlung befolgen wollen oder können.
  • Vorstufen einer Krebserkrankung oder eine Hautkrebserkrankung in der zu behandelnden Hautregion
  • Patienten:Innen mit Neigung zur Kelloidbildung