Tinnitus Ohrgeräusche und Piepen behandeln lassen

Was ist ein Tinnitus?

Beim Tinnitus handelt es sich um Ohrgeräusche, für die in der Regel keine äußere Schallquelle verantwortlich ist und nur vom Betroffenen gehört werden. Der Tinnitus tritt in den unterschiedlichsten Formen auf, die aber in diesem Zusammenhang hier nicht weiter erläutert werden.
Die meisten Patienten, die sich in meiner Praxis vorstellen sind bereits fachärztlicherseits durchgecheckt worden. Bei fast allen findet sich kein Organbefund, so dass die Patienten meist eine symptomorientierte Therapie erhalten haben oder aber mit dem Hinweis entlassen wurden, dass sie mit dem Tinnitus leben müssten.
Was ist ein Tinnitus? | Tinnitus Ohrgeräusche Ohrgeräusch

Die 4D-Wirbelsäulenvermessung (Ganganalyse) ist das geeignete Verfahren, um die statischen Verhältnisse von den Fußsohlen bis zum Kiefergelenk zu analysieren!

Ursachen der Ohrgeräusche

Die Ursachen der Ohrgeräusche können extrem vielfältig sein. An diesen Stellen seien nur einige Ursachen beispielhaft genannt:

  • Hörsturz
  • Altersschwerhörigkeit
  • Schalltrauma
  • Entzündungen des Ohrs
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten

Viele meiner Patienten mit Ohrgeräuschen zeigen Auffälligkeiten am Muskel- und Skelettsystem, z.B.:

  • Rückenschmerzen
  • Schulter-Nackenverspannungen
  • HWS-Syndrom
  • Probleme mit der Bisslage oder der Kaumuskulatur (CMD)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Ursachen | Tinnitus Ohrgeräusche Ohrgeräusch

Die 4D-Wirbelsäulenvermessung (Ganganalyse) ist das geeignete Verfahren, um die statischen Verhältnisse von den Fußsohlen bis zum Kiefergelenk zu analysieren!

Meine Diagnostik von Tinnitus

A. Anamnese

Die Erhebung der Krankenvorgeschichte steht im Zentrum meines initialen Vorgehens. Für das Anamnesegespräch nehme ich mir bis zu einer Stunde Zeit.

B. Körperliche Untersuchung

Eine ausführliche körperliche Untersuchung folgt daraufhin und umfasst das gesamte statische Syste

C. Erläuterung der Befunde

Im Anschluss werden dem Patienten die Befunde umfassend erklärt und interpretiert.

D. Weitergehende Untersuchungen

Ich empfehle fast immer die Durchführung einer:

  • 4D-Wirbelsäulenvermessung
  • EMG-Muskelmessung

Mit diesen beiden Untersuchungsverfahren lassen sich vor allem Wechselbeziehungen zwischen der Statik und dem Kiefergelenk aufzeigen. Denn Ohrgeräusche können durch einen Fehlbiss ausgelöst werden. Je nach individueller Situation empfehle ich weitere Untersuchungen, wie z.B.:

  • Vorstellung beim Zahnarzt
  • Testung auf Nahrungsmittelallergien
  • Ausschluss einer Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Analyse des Mineralstoff- und Vitaminhaushalts
  • Untersuchung der Darmflora
Meine Therapie von Tinnitus

Meine langjährigen Berufserfahrungen haben mir gezeigt, dass Funktionsstörungen am Muskel- und Skelettsystem eine große Rolle spielen bei der Auslösung und Unterhaltung des Tinnitus. Aber auch Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Störungen der Darmflora, Verschiebungen des Mineralstoffhaushalts können eine Rolle spielen.

Meine Therapie orientiert sich an den Untersuchungsergebnissen. In fast allen Fällen führe ich eine Behandlung am Muskel- und Skelettsystem durch. Dabei können folgende Therapieverfahren zum Einsatz kommen:

  • Osteopathie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • Krankengymnastik

Sollten sich weitergehende Befunde ergeben haben, werden diese therapeutisch mit berücksichtigt, z.B.:

  • eine begleitende Schmerzmedikation
  • Nahrungsmittelumstellung
  • Darmsanierung
  • Zufuhr von Mineralien und Vitaminen
Erfolgsaussichten der Tinnitustherapie
Die Erfolgsaussichten auf ein vollständiges Abklingen der Ohrgeräusche erfüllt sich in vielen Fällen nicht. Es gibt nicht wenige Patienten, bei denen die Behandlung keinerlei Wirkung zeigt. Die Hoffnung auf ein teilweises oder vollständiges Abklingen ist umso grösser, je kürzer der Tinnitus besteht und vor allem dann, wenn er sich durch wechselnde Umstände beeinflussen lässt.
Der dauerhafte Tinnitus stellt für die Betroffnenen häufig eine lebensbelastende Störung dar. Vielfach ist dann eine fachärztliche Begleitung vonnöten.

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