Migräne Symptome: Migräne mit Aura, Ursache und Therapie

Was ist Migräne?

Die Migräne ist eine besondere Form des chronischen Kopfschmerzes, der anfallsartig auftritt. Dabei kann der Migräneanfall (Migräneattacke) mit oder ohne Aura verlaufen (s.u.).

Migräne: Ursachen

Die Ursache und der Entstehungsweg der Migräne sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Ein bekannter Erklärungsansatz ist der, dass das Hormon Serotonin den Migräneanfall (Migräneattacke) in Gang bringt. Ausgangspunkt ist dabei die Freisetzung von Serotonin im Gehirn. Über eine Kettenreaktion werden in der Folge weitere Hormone und Entzündungsstoffe ausgeschüttet, die dann die typischen Symptome auslösen.
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Migräne auslösende Faktoren sind häufig:

  • Stress
  • CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion)
  • Konsum bestimmter Nahrungsmittel und Alkohol
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Rückenschmerzen
  • genetisch bedingte Anfälligkeit
  • Hormonschwankungen

Die 4D-Wirbelsäulenvermessung (Ganganalyse) ist das geeignete Verfahren, um die statischen Verhältnisse von den Fußsohlen bis zum Kiefergelenk zu analysieren!

Migräne: Symptome

Klassischerweise verläuft der Migräneanfall in vier Phasen (A-D) ab, die aber nicht immer bei allen Patienten vollständig in Erscheinung treten müssen.
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A. Prodromal – Phase oder Vorphase

Diese kann bis zu mehreren Tagen dauern und ist gekennzeichnet z.B. durch Symptome wie:

  • Müdigkeit
  • Gähnen
  • Stimmungsänderungen
  • Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel
  • gesteigerte Licht-, Lärm- und Geräuschempfindlichkeit

B. Aura-Phase

In dieser Phase stehen visuelle Eindrücke und vegetative Symptome im Vordergrund, wie:

  • Lichtblitze
  • Flimmern
  • Zick-Zack-Linien vor den Augen
  • seltener Sensibilitätsstörungen
  • seltener Sprach- oder motorische Störungen

C. Kopfschmerz-Phase

Diese Phase ist in der Regel gekennzeichnet durch:

  • mittelschwere bis schwere, pulsierende oder pochende, einseitige Kopfschmerzen
  • fast immer Übelkeit und erhöhte Reizempfindlichkeit
  • Dauer ohne Behandlung bis zu drei Tagen

D. Schlafphase oder Besserungsphase

Manche Patienten schlafen am Ende einer Migräneattacke und danach sind die Kopfschmerzen häufig abgeklungen.

Die 4D-Wirbelsäulenvermessung (Ganganalyse) ist das geeignete Verfahren, um die statischen Verhältnisse von den Fußsohlen bis zum Kiefergelenk zu analysieren!

Migräne: Meine Diagnostik
Die meisten Patienten, die zu mir kommen mit diesen Beschwerden, leiden schön länger an einer wiederkehrenden Migräneattacke. Bei vielen wurde bereits eine Diagnostik durchgeführt. Fast alle nehmen Migränemedikamente ein, mit aber überwiegend unbefriedigendem Erfolg.

A. Anamnese

Das A und O ist die Erhebung der Krankenvorgeschichte. Häufig ergeben sich dadurch schon Hinweise auf mögliche Ursachen und auslösende Faktoren. Für das Anamnesegespräch nehme ich mir bis zu 60 Minuten Zeit.

B. Körperliche Untersuchung

Immer führe ich eine ausführliche körperliche Untersuchung durch. Diese beginnt an den Füssen und endet am Kopf.

C. Erläuterung der Befunde

Im Anschluss werden dem Patienten die Befunde ausführlich erklärt und bewertet.

D. Weitergehende Untersuchungen

Je nach der individuellen Situation empfehle ich weitergehende Untersuchungen. Beispielhaft seien genannt:

  • 4D-Wirbelsäulenvermessung
  • EMG-Muskelmessung
  • Testung auf Nahrungsmittelallergien
  • Ausschluss einer Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Analyse des Mineralstoff- und Vitaminhaushalts
  • Untersuchung der Darmflora
Migräne: Meine Therapie
Meine langjährigen Berufserfahrungen haben mir gezeigt, dass Funktionsstörungen am Muskel- und Skelettsystem eine zentrale Rolle spielen beim Auslösen eines Migräneanfalls. Aber auch Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Störungen der Darmflora können eine große Rolle spielen.

Meine Therapie erfolgt immer individuell. Vordergründig kommen folgende Verfahren zum Einsatz:

  • Osteopathie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • bedarfsweise eine begleitende Schmerzmedikation

Wenn weitere Zusammenhänge erkennbar sind, kann die Therapie möglicherweise erweitert werden z.B. um eine:

  • Nahrungsmittelumstellung
  • Darmsanierung

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